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Indien - ein Land voller Gegensätze, ein traditionsverhaftetes Wirrwarr von Kulturen und Religionen auf dem Weg in die Neuzeit. In keinem Land der Welt findet man so viele verschiedene Völker und Sprachen, nirgends gibt es so große Unterschiede zwischen Reich und Arm. Indien zu besuchen ist nicht nur eine Reise, es ist eine Lebenserfahrung. Unglaublich ist seine Anziehungskraft, trotz der für westliche Besucher zum Teil abstoßenden Begebenheiten, kommen die meisten Touristen nach kurzer Zeit wieder, um sich von der Schönheit des Landes und der Menschen verzaubern zu lassen. |
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Faszinierendes Indien
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Zielflughafen: Delhi |
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8. Tag ) SANGLAKALPA, 3.300m / ca. 100km Wir erklimmen die kurvige Straße nach Recong Peo und weiter nach Kalpa. Dort ist ein gemeinsamer Glaube sowohl an den Hinduismus als auch den Buddhismus besonders stark ausgeprägt, Tempel sind Gottheiten beider Religionen gewidmet. Besonders spektakulär ist der Blick auf den 6.050 m hohen Kinner Kailash, mythische Heimat des Gottes Shiva. 9. Tag ) KALKANAKO, 4.180m / ca. 90km Wir passieren den Check Post der "Inner Boarder Line". Nur mit einer Sondererlaubnis geht es hier weiter. Nach einer Weile verlassen wir das Sutlej Tal hinauf in die Spiti Schlucht. Diese in die tief beeindruckende Welt der Greater Himalayas führende Straße ist ein Juwel der Ingenieurkunst. Ewige Stille und Einsamkeit. Nach Stunden die erste Oase Kah in 3.500 Metern Höhe. Wir verlassen die Hauptpiste und klettern mit unseren Bikes weiter hinauf, zu dem heiligen See beim Dorf Nako. Übernachtung im Camp. 10. Tag ) NAKOABO, 3.050m / ca. 110km Es geht langsam voran in dieser dünnen Luft. Am Mittag erreichen wir das berühmte Kloster von Tabo, wichtiges spirituelles Zentrum der Buddhisten in Spiti und mit einem Alter von über 1000 Jahren die möglicherweise älteste erhaltene Kultstätte des tibetischen Kulturraums. Das Klostergrundstück misst 6300 qm, in denen es neun Tempel beherbergt. 36 fast lebensgroße Statuen befinden sich im Gemeinderaum. Außergewöhnlich ist, dass mit Srung Ma eine weibliche Schutzgottheit verehrt wird. Übernachtung im Camp. 11. Tag ) TABOKORMIK, 4.900m / ca. 100km Für den Besuch der Kormik Gompa schrauben wir uns mit den Enfields ganz weit hinauf und lernen ein Kloster kennen, dass in einem Seitental versteckt nur ganz wenig besucht wird. Wir lassen die Abgeschiedenheit auf uns wirken und haben uns inzwischen wohl schon an die dünne Hochgebirgsluft gewöhnt. 12. Tag ) TABOKAZA, 3.600m / ca. 50km Weiter flussaufwärts befindet sich das Kloster Dankar mit seiner riesigen Bibliothek buddhistischer Literatur. Das Kloster wird heute nur noch von einem Mönch bewohnt. Der Blick von den verschachtelt angelegten Gebäuden ins Tal ist atemberaubend. In der erhaben kargen Landschaft des Hochtals gelegen erreichen wir Kaza. Übernachtung im Camp. 13. Tag ) KAZAKIKIBBER, 4.250m/ ca. 100km Ausflug zum malerischen Felskloster Ki, noch immer Ziel vieler Pilger und von tibetanischen Mönchen ganzjährig bewirtschaftet. Eine Oase in dieser wilden Welt. Außerdem steht ein Besuch des Dorfes Kibber auf dem Programm, das auf 4.205 m gelegen als die höchste mit Straßenanbindung und Strom versorgte Ansiedlung der Welt gilt. 14. Tag ) KAZAKUNGRIKAZA / ca. 80km Südwestlich führt der Weg ins Pin-Tal hinauf. Das Kungri Kloster aus dem 14. Jahrhundert thront auf dem nackten Fels. Es steht in der Tradition des tantrischen Buddhismus. Teile des Pin-Tals wurden zum Nationalpark erklärt, in dem auch einige Schnee-Leoparden leben. 15. Tag ) KAZAKUNZUMLA, 4.551m KEYLONG, 3.350m / ca. 195km Ein langer Ritt führt uns aus Spiti hinaus! Es geht über zum Teil sandige und recht ruppige Piste auf den Kunzum La Pass (4.551 m), auf etwas besser werdender Straße hinab ins Chandra Tal und schließlich nach Keylong. 16. Tag ) KEYLONGUAIPUR (Lahaul) CHAMBA, 996m / ca. 145km Wir erkunden eine neue Route über den Ersten Himalaya Range nach Süden. Auf dem Weg liegt ein Juwel der Tempelbaukunst: Mrikula Devi, ein Holzbauwerk aus dem 6. Jahrhundert, geschaffen von Gugga, auch als Michelangelo des Himalaya bekannt. Am Nachmittag erreichen wir Chamba. Von hier bietet sich noch einmal ein phantastischer Blick auf die mit ewigem Schnee bedeckten Riesen des Outer, Mid und Inner Himalaya. Ein bezaubernder Ort. 17. Tag ) CHAMBAMC LEOD GANJ, 2.050m / ca. 125km Über herrliche Vorgebirgssträßchen schlendern wir vom geschäftigen Lower Dharamsala hinauf nach Mc Leod Ganj, Exilsitz des Dalai Lama. 18. Tag ) Palast des Dalai Lama und Stadterkundung in McLeod Ganj, 2.050m Wir verbringen den Tag mit Besichtigungen von Palast und Stadt. Sollte seine Heiligkeit "zuhause" sein, besteht sogar eine Chance auf eine Audienz. Verschiedene tibetische Einrichtungen können besucht werden, eine gute Gelegenheit, die Eindrücke aus Spiti mit dem Stand des aktuellen modernen tibetischen Buddhismus zu vergleichen. 19. Tag ) DHARAMSALAAMRITSAR / ca. 230km Nach gut 100 km sind wir raus aus dem Himalaya und durchfahren die Ebenen des Bundesstaates Punjab. Wir erreichen seine Hauptstadt Amritsar - laut, staubig, hoffnungslos verstopft - aber den Sikhs heilig. Hier verabschieden wir uns von den Enfields. 20 Tag) AMRITSARDELHI / ca. 260km Der für alle Menschen offene Goldene Tempel lässt kaum jemanden unberührt. In der Mitte eines künstlich angelegten achteckigen Sees erhebt sich der prachtvolle Bau, rings um den See umgeben ihn weiße Marmorkomplexe. Am Nachmittag verlassen wir Amritsar mit dem Schnellzug und erreichen Delhi am Abend. 21. Tag ) DELHI (Tagesausflug AGRA) Zum Abschluss eine gemeinsame Stadterkundung über die Basare von Old Delhi, zum Red Fort und Qutb Minar oder vielleicht zur Chandni Chowk, um Silber zu kaufen? Fakultativ kann auch ein Tagesausflug nach Agra mit Besichtigung des Taj Mahal gebucht werden. Nach dem Abschiedsessen und einem letzten Umtrunk wartet der Bus zum Airport. 22. Tag ) Abreise Am frühen Morgen startet die Maschine nach Europa. Je nach Zielflughafen in Deutschland wird der Heimatort vormittags oder nachmittags erreicht. |
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