Südafrika “Explorer”
06.12. 17.12.2010
Preise in Euro
Preise Fahrer/in mit Mietmotorrad
BMW F 650 GS = 2.885.-
BMW F 800 GS = 3.155.-
Beifahrer/in = 2.445.-
Einzelzimmerzuschlag = 335.-
Leistungen:
* Reisepreissicherungsschein
* Reiserücktritt- und Abbruchversicherung
* 11 Übernachtungen in sehr guten Hotels
* 11 x Frühstück und Abendessen
* Mietmotorrad Ihrer Wahl inkl. Haftpflicht
und Vollkaskoversicherung mit einer
Selbstbet. von 12.500.- ZAR
* Begleitfahrzeug für Gepäcktransport
(ab 6 Fahrern)
* 2 Tierbeobachtungsfahrten im Addo N.P.
* Deutschsprachiger Tourguide
* Reiseführer (pro Fahrer/in)
* Eintrittsgelder
* Flughafentransfer
Nicht enthalten sind:
Flüge
Benzin
Verpflegung (außer die angegebene)
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Führerscheinklasse
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Endurotour / Anfänger willkommen Schottererfahrung von Vorteil !! |
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12 T / 11 N |
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ca. 2615 km |
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1 Motorradfreier Tag |
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35 km |
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400 km |
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4 Personen |
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Zeichenerklärung |
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Zielflughafen: Kapstadt
Mindestalter Fahrer 21 Jahre
1. Tag) Ankunft Kapstadt
Ankunft am Flughafen in Kapstadt und Begrüßung durch den Reiseleiter. Nach dem Transfer zum Hotel in Seapoint, unternehmen Sie ein kurze Stadtrundfahrt, besichtigen die berühmte Waterfront und den Tafelberg. (Die Auffahrt zum Tafelberg ist wetterabhängig und auf eigene Kosten). Kapstadt, eine Stadt wie keine andere. Lebendig und gelassen zugleich. Oft wird sie verglichen mit Rio de Janeiro, Sydney oder San Francisco. Aber viele erfahrene Reisende sagen es ganz direkt: Kapstadt ist die schönste Stadt der Welt. Die Lage von Südafrikas "Mother City" am Fuße des mächtigen Tafelberg Massivs, inmitten eines Nationalparks von außergewöhnlicher Schönheit und umgeben von zwei Weltmeeren mit herrlichen, ausgedehnten Sandstränden begeistern jedes Jahr unzählige Besucher. Gemeinsames Abendessen mit Tourbesprechung am Abend.
2. Tag) Kapstadt Montagu, 220 km/20% Piste
Nach dem Frühstück werden wir die Motorräder übernehmen. Danach Fahrt zu Blaubergstrund mit der Postkartenaussicht auf den Tafelberg. Über den Baines Kloof Pass geht es über Worcester und Robertson nach Montagu. Montagu wurde 1851 gegründet und liegt in einem sehr fruchtbaren Tal am Zusammenfluss von Keisie und Kingna River. Die Siedlung, sie hieß damals "Agter Cogman's Kloof", war zunächst schwer zugänglich. Die Ochsengespanne benötigten stets viele Stunden, um den rauhen Cogman's Pass zu überwinden. Erst 1877 baute der Ingenieur Thomas Bain eine Strasse und sprengte einem kleinen Tunnel durch den Berg. Während des Burenkriegs setzten die Briten ein Fort auf das Nadelöhr.
3. Tag) Montagu Oudtshoorn, 240 km/20% Piste
Die Route 62 und kleine Pässe auf der Route werden Sie heute mit Ihrem Bike erkunden.
Der Seweweekspoort gibt Ihnen brilliante Fotomöglichkeiten und natürlich Schotterpisten pur. Die Route 62 gehört zu den schönsten Reiserouten durch Südafrika, und zugleich zu den am wenigsten bekannten und befahrenen Straßen. Reisende auf dem Weg von Kapstadt nach Port Elizabeth wählen mit dieser Route eine interessante, entspannende Alternative zur frequentierten Teerstrasse N2, die weiter südlich durch den Küstenstreifen verläuft. Route 62 ist zudem die schnellere Verbindung zwischen den beiden Grosstädten. Die Landstrasse schlängelt sich durch die fruchtbaren Täler der Kleinen Karoo, vorbei an schroffen Felsmassiven, deren Gipfel im Winter mit Schnee bedeckt sind. Immer wieder werden steile Pässe überwunden mit spektakulären Ausblicken auf eine weite Landschaft. Danach erreichen Sie Oudtshoorn. Eigentlich wäre Oudtshoorn lediglich eine verschlafene Kleinstadt hinter den Bergen, wenn da nicht die beiden großen Straussenfarmen wären, die jeden Tag ganze Busladungen von Touristen in den Ort locken.
In Oudtshoorn übernachten Sie auf einer Farm, außerhalb des Ortes. Die Lodge bietet Ihnen wunderschöne Zimmer in einer super Lage. Hier können Sie am Pool entspannen und die typisch südafrikanische Küche genießen.
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4. Tag) Oudtshoorn, 220 km / 40% Piste
Heute befahren Sie den schönsten Pass in Südafrika und erkunden die Gegend um Oudtshoorn. Am Ende des Swartberg Passes liegt Prince Albert. Prince Albert ist ein liebenswertes Städtchen mitten in der Großen Karoo, rund 400 Kilometer nordöstlich von Kapstadt gelegen. Umgeben ist es von dramatischer Berglandschaft. Im Süden türmen sich - bis auf Höhen von 2100 Metern - die Groot Swartberge auf, die die Great Karoo von der Little Karoo trennen. Eine atemberaubend schöne Strasse führt zum 1536 Meter hohen Swartberg Pass und von dort weiter nach Oudtshoorn und zur Garden Route. Die 72 Kilometer lange Serpentinen Strecke - sie ist nicht asphaltiert - wurde zwischen 1882 und 1887 von dem berühmten Straßenbauer Thomas Bain gebaut. Via dem Meiringsport erreichen Sie am Nachmittag wieder Ihre Unterkunft.
5. Tag) Oudtshoorn Addo National Park, 400 km / 20% Piste
Sie fahren früh los heute, das Ziel ist der Addo National Park mit den Big 5. Schon die ersten Siedler in der Addo Region dezimierten die großen Elefantenherden, da diese immer wieder ihre Äcker und Anpflanzungen verwüsteten. So nahm die Zahl der Elefanten kontinuierlich ab, bis schließlich nur noch knapp ein Dutzend übrig geblieben waren.
Sie wurden in dem 1931 errichteten Addo Elephant National Park geschützt. Allerdings waren die überlebenden Elefanten besonders aggressiv, und so versuchte man sie zu besänftigen, indem man ganze Wagenladungen verfaulter Apfelsinen an sie verfütterte. Ingesamt hatte das Experiment Erfolg, und die Elefantenpopulation begann wieder zu wachsen. Die Fütterungen wurden bald eingestellt, aber noch heute sind die Elefanten ganz wild auf Apfelsinen und zertrümmern jedes Auto, wenn sie den Duft einer Zitrusfrucht darin wahrnehmen. Es ist darum nicht gestattet, Zitrusfrüchte in den Park mitzubringen.
6. Tag) Addo National Park, keine Fahrt mit dem Moped
Heute unternehmen Sie eine Tierbeobachtungsfahrt im Park mit offenen Geländewagen. Im Park leben rund 400 Elefanten, außerdem rund 450 Büffel, zahlreiche Zebras und eine Reihe von Antilopenarten. 2003 wurden 6 Löwen eingesetzt, die sich mittlerweile gut angepasst haben. Dies gilt auch für die Hyänen-Population. Der Park wurde stetig vergrößert und umfasst heute ein Gebiet von 164.000 Hektar. Es gibt Bestrebungen, den gut besuchten, malariafreien Park um weitere 200.000 Hektar zu erweitern.
7. Tag) Addo Knysna, 400 km / 20% Piste
Eine kurze Strecke bringt Sie nach Port Elisabeth, danach geht es in Richtung Westen zur Garden Route. Wir folgen den Bergen und nehmen den sehr schönen Prince Alfred Pass (ungeteert) nach Knysna. Seit den Anfängen des Tourismus in Südafrika ist Knysna eines der beliebtesten und bestangesehenen Urlaubsorte im Land. Knysnas einzigartige natürliche Lage wird von dem Mündungsdelta genannt Knysna Lagune bestimmt und von den beiden spektakulären Felserhebungen, den Knysna Heads, die wie Wächter auf beiden Seiten der engen Durchfahrt von der See in die Bucht stehen. Eine Vielzahl schöner Strände und das Meer, dichte einheimische Wälder, Süßwasser-Seen und die Outeniqua Berge zusammen bilden ein wahres Paradies für Urlauber.
8. Tag) Knysna Mosselbay, 280 km
Die Gardenroute mit Ihren Pässen steht auf dem Programm. Wir machen Rast an den Stränden des indischen Ozeans, halten an Aussichtspunkten an und erkunden das ganze Gebiet. Am Nachmittag erreichen wir den Ort Mosselbay. Bartholomeus Diaz landete 1488 als erster Europäer in der Bucht von Mossel Bay. Allerdings wurde er von den hier lebenden Hottentotten nicht gerade freundlich empfangen, und so musste er ohne die erhoffte Auffüllung der Fleischvorräte weitersegeln. Wesentlich bessere Bedingungen fand einige Jahre darauf Vasco da Gama vor, der hier im November 1497 eintraf. Nach seiner erfolgreichen Landung entwickelte sich der Ort zum Anlaufpunkt für portugiesische Schiffe, die hier Frischwasser aufnahmen und ihre Vorräte ergänzten.
9. Tag) Mosselbay Arniston, 340 km
Über Swellendam, der drittältesten Stadt in Südafrika, erreichen wir über ungeteerte Pisten das Kap Agulhas. Portugiesische Seefahrer nannten Afrikas südlichste Spitze "Nadelkap", weil ihre Kompassnadel hier ohne Missweisung genau nach Norden zeigte. Dem Kap vorgelagert sind scharfkantige Riffe, und es gibt die alternative Meinung, dass sich die Namensgebung hierauf bezieht. Das Kap Agulhas ist nicht nur südlichster Punkt sondern auch offizielle Grenze zwischen Atlantik und Indischem Ozean. Die Gewässer vor der Küste sind relativ seicht und gelten als die besten Fischfanggebiete Südafrikas. Man spricht von der "Agulhas Bank". Sie ist weniger als 100 Meter tief. Erst 250 Kilometer seewärts geht es dann steil in die Tiefe. Am Nachmittag fahren wir nach Arniston. Einige Kilometer südöstlich von Bredasdorp liegt das hübsche Fischer- und Feriendorf Waenhuiskrans mit dem Zweitnamen Arniston, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Im Jahre 1815 lief hier der britische Drei-Master "Arniston" in schwerer See auf Grund. Das Schiff hatte verwundete Soldaten aus Ceylon an Bord, die nach England gebracht werden sollten. Der Sturm zerfetzte sämtliche Segel des Schiffes, das dadurch manövrierunfähig wurde. Die Besatzung entschied schließlich, die Anker zu kappen und das Schiff zu stranden. Die Arniston zerschellte jedoch an einem der nadelspitzen Riffe und brach auseinander. Von den 378 Passagieren überlebten nur 6. Das tragische Unglück gehört damit zu den schwersten Schiffskatastrophen in Südafrikas Geschichte.
10. Tag) Arniston Stellenbosch, 260 km / 30% Piste
Weiter auf ungeteerten Pisten geht es zur Walstadt Hermanus. Sie folgen der Küste entlang der so genannten False Bay, der falschen Bucht, eines der schönsten Küstenstrassen in Südafrika. Später erreichen Sie Stellenbosch. Stellenbosch, die zweitälteste Stadt Südafrikas, entwickelte sich aus einer Siedlung von holländischen Einwanderern, denen man im Jahre 1680 hier an den Ufern des Eerste Rivier (Rivier = Fluss) Land geschenkt hatte. Gründervater war der damalige Gouverneur des Kaplandes, Simon van der Stel, der - von der Schönheit und Fruchtbarkeit des Landes überzeugt - zu einer Siedlung aufrief. Mit dem Namen Stellenbosch, der in etwa mit "Stel's Busch" übersetzt werden kann, wurde eine kleine Insel im Eerste Rivier bezeichnet, wo van der Stel mit seinen Begleitern 1679 das erste Lager aufgeschlagen hatte. Die Bikes werden an der Lodge abgestellt und Sie besuchen eine Weinfarm mit Weinprobe und Kellerbesichtigung.
11. Tag) Stellenbosch via False Bay, Cape Point to Cape Town, 220 km
Heute steht die Kaphalbinsel auf dem Programm, ein Biker Paradies. Die Fahrt zur Kapspitze gehört zum Pflichtprogramm eines Kapstadt Besuchs. Das südliche Ende der Kap Halbinsel kann eigentlich mit zwei Spitzen aufwarten, dem Cape of Good Hope und dem noch etwas weiter südlichen und höher gelegenen Cape Point. Keines von beiden Kaps ist wirklich der südlichste Punkt Afrikas. Der liegt etwa 150 km weiter Richtung Südosten. Dort, am Cape Agulhas, treffen denn auch erst die beiden großen Meere, der Atlantik und der Indische Ozean, aufeinander - zumindest haben sich die Wissenschaftler auf diese Sichtweise geeinigt. Für die frühen Seefahrer war jedoch das Kap der Guten Hoffnung der Wendepunkt. Erst wenn man dieses "Kap der Stürme", wie Bartholomeus Diaz es 1488 nannte, passiert hatte, hatte man es geschafft. Via dem Chapmans Peak Drive (wenn geöffnet) geht es zurück zur Mother City Kapstadt. Gemeinsames Abschiedessen am Abend.
12. Tag) Cape Town, Tour Ende, 35 km
Am Vormittag bringen Sie die Bikes zurück in unser Depot und wir fahren Sie zum Flughafen. Good By South Africa, see you next year in Namibia!
Erforderliches Fahrkönnen:
Die Tour ist für jeden geübten Motorradfahrer geeignet. Gelände- oder Motocross-Erfahrung ist nicht erforderlich, da die Schotterpisten in Südafrika generell in sehr gutem Zustand sind.
Stornobedingungen:
Bis 60 Tage vor Anreise: 20%
59 - 30 Tage vor Anreise: 40%
29 - 7 Tage vor Anreise: 70%
6 - 0 Tage vor Anreise: 100%
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